Förderung Blockpraktikum

Allgemeinmedizin im ländlichen Bereich
© iStock/Feverpitched

Was ist das Blockpraktikum?

Das Blockpraktikum Allgemeinmedizin ist seit 2004 eine verpflichtende Lehrveranstaltung für alle Medizinstudierenden. Dies findet nach der Vorklinik und vor dem 2. Staatsexamen statt und dauert mindestens zwei Wochen. Dabei sind die Studierenden 10 Tage in einer akademischen Lehrpraxis, nehmen an drei Seminartagen auf dem Campus teil und werden anschließend durch eine Klausur geprüft.

Förderung

Die Förderung ist für alle Medizinstudierenden in Deutschland, die sich für ein Blockpraktikum im Bereich Allgemeinmedizin nach §27 Abs. 4 Nummer 5 „Approbationsordnung für Ärzte“ entscheiden und einen Praktikumsplatz in einer Hausarztpraxis haben, die sich in einer Gemeinde mit einer Einwohnerzahl von weniger als 10.000 Einwohnern befindet. Wenn das Praktikum im ländlichen Bereich nachweislich mehr Kosten verursacht, kann eine Förderung beantragt werden. Das Blockpraktikum muss hierbei einer Dauer von mindestens zwei Wochen entsprechen.

Medizinstudierende können eine finanzielle Förderung in Höhe von maximal 200 € beantragen, wenn sie die tatsächlichen Mehrkosten nachweisen können.
 
Die Höhe der Zuschüsse für die Fahrtkosten bemisst sich an den tatsächlichen Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, und an den Kosten für die Nutzung des eigenen Fahrzeugs abhängig von den Entfernungskilometern (0,50 €/km).
Die Höhe des Wohngeldzuschusses bemisst sich ebenfalls an den tatsächlich anfallenden Kosten.
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