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Hausärztemangel am Bodensee

Nach Angaben des Ministeriums für Soziales und Integration ist die nominelle hausärztliche Versorgung der Gemeinden am Bodensee sowie der Altersdurchschnitt der praktizierenden Hausärzte derzeit im Landesvergleich überdurchschnittlich und über die zukünftige Versorgung könne aber keine valide Aussage getroffen werden.

Das Ministerium verweist auf das von ihnen aufgelegte Förderprogramm Landärzte, dass das Ziel der Erhaltung bzw. Verbesserung der u. a. hausärztlichen Versorgung in ausgewiesenen Fördergebieten im ländlichen Raum, in denen es heute schon Versorgungsengpässe gibt bzw. perspektivisch geben kann, verfolge. Antragsteller können ausschließlich Ärztinnen und Ärzte sein, die an der hausärztlichen Versorgung nach § 73 Abs. 1 a Sozialgesetzbuch Fünftes Buch teilnehmen. Das Förderprogramm Landärzte erfahre eine große Nachfrage, sodass die bereitgestellten Fördermittel bereits verausgabt seien. Das Programm soll jedoch im Jahr 2019 in weiterentwickelter Form neu starten. Zusätzlich werde das Studium im Fach Allgemeinmedizin nachhaltig ausgebaut und Förderinitiativen wie das "Stipendienprogramm zur Gewinnung Medizinstudierender für den unterversorgten Ländlichen Raum" sowie die Veranstaltungsreihe "LAND ARZT LEBEN LIEBEN" existieren bereits, die beide ebenfalls als Zielgruppe den Hausarzt-Nachwuchs im Blick haben und unter aktiver Einbindung des Deutschen Hausärzteverbandes Landesverband Baden-Württemberg stattfinden.

Die Kleine Anfrage sowie die Antworten des Ministeriums für Soziales und Integration finden Sie unter
https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/4000/16_4576_D.pdf

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