12. Mai 2021

Hausärzte fordern mehr Impfstoff für die Praxen nach Aufhebung der Impfpriorisierung

Stuttgart, 12. Mai 2021 | Mit der Aufhebung der Impfpriorisierung für alle Impfstoffe können Hausärzte ab dem kommenden Montag nun nach eigenem Ermessen ihre Patienten gegen Corona impfen.

„Der Hausärzteverband Baden-Württemberg begrüßt die Aufhebung der Priorisierung. Die Hausärztinnen und Hausärzte kennen ihre Patienten und können am besten einschätzen, wer auf Grund von Vorerkrankungen oder betreuender Familienangehöriger eine Impfung benötigt. Viele Praxen haben Wartelisten für ihre Patienten, die jetzt ohne Rücksicht auf die Priorisierung abgearbeitet werden können.“ betont Dr. Berthold Dietsche, erster Vorsitzender des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg.

„Wenn jetzt noch der gewünschte und bestellte Impfstoff in den Praxen ankommt, können wir einen großen Schritt in Sachen Impfung machen.“ Aktuell können die Hausärzte für Ihre Patienten den Impfstoff von AstraZeneca und limitierte Mengen des Impfstoffs von BioNTech bestellen, die Liefermengen schwanken jedoch und liegen meist unter dem, was die Praxen bestellt haben. Seit Wochen fordert der Hausärzteverband daher eine bessere Versorgung der Praxen mit Impfstoff, der bisher in erster Linie an die Impfzentren geht.

 

Über den Hausärzteverband Baden-Württemberg

Der Hausärzteverband Baden-Württemberg ist einer von 17 Landesverbänden des Deutschen Hausärzteverbands. Er vertritt die Interessen von rund 4.100 Hausärztinnen und Hausärzten in Baden-Württemberg gegenüber der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Krankenkassen und den Landesministerien. Unsere Forderungen | Unsere Positionen

 

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