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Gesundheitsminister Daniel Bahr setzt auf Regionalität
Hausarzt- und Facharztverträge in Baden-Württemberg sind bundesweit Vorbild

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Sozialministerin Katrin Altpeter informiert sich vor Ort über den AOK-Hausarztvertrag im Land
„Baden-Württemberg ist bei der Hausarztzentrieren Versorgung Vorreiter“
Hausarztvertrag in Baden-Württemberg setzt bundesweit neue Maßstäbe
Klassenk(r)ampf im Wartezimmer
K. Lauterbach: Der subventionierte Traumtänzer
KVBW lehnt Kodierrichtlinien entschieden ab.
Metke ruft zur Unterstützung der Petition gegen die Kodierricht-linien auf
Weigeldt mahnt:
Kassenvorstände stehen nicht über dem Gesetz Einige Kassen wollen Versicherten Hausarztverträge verweigern
Ausstiegsveranstaltung des Bayerischen Hausärzteverbandes
Dietsche und Baumgärtner sichern volle Unterstützung zu
Widerstand gegen §73b-Änderung
Hausärzte gegen Schwächung der Vollversorgungsverträge
Hausärzte lehnen Allgemeine Kodierrichtlinien ab
Versorgungsrealität i.d. Hausarztpraxis wird nicht abgebildet
Einigung mit dem Verband Kinder- und Jugendärzte
Konsenspapier unterschrieben
Die Hausärzte
sind in der KVBW zurück!
Dr. Johannes Fechner
zum stellvertretenden KV-Chef gewählt
GKV schleust eine Milliarde Euro in ein verbrauchtes KV-System
Hausärztliche Versorgung wird weiterhin nicht gestützt
Bundesregierung
legt Hausarztverträge auf Eis
Hausarztzentrierte Versorgung in BW
jedoch weiterhin gesichert
AOK-HausarztProgramm
in Baden-Württemberg verlängert
Frühestmöglicher Kündigungstermin nun Ende 2015
Hausarztverträge -
um was es wirklich geht
Hausarztverträge - um was es wirklich geht
Artikel im Hausarzt-Patientenmagazin Q 4/2010
Honorarverteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
gefährdet die Existenz der Praxen in Baden-Württemberg
Röslerol:
Drei bittere Pillen für Versicherte und Patienten Kampagne für Hausarztverträge startet bundesweit
Hausarzt- und Facharztversorgung
darf nicht zum Spielball der Politik werden. Hausärzte und Fachärzte sehen ambulante Versorgung in Gefahr.
Rösler will Ärztenachwuchs fördern
– Hausarztverträge tun es bereits
Anwendertreffen
mit EDV-Systemhäusern
AOK-Kardiologievertrag:
Patienteneinschreibung ab sofort auch über Hausärzte möglich
Einfürung von Altersgrenze
bei HzV-Verträgen realitätsfern
Software-Umfrage
Auswertung
Februar: Erhebung zur Zufriedenheit von Hausärzten mit ihrer HzV-Software (kurz: ERNA) des Hausärzteverbands Baden-Württemberg.

Pressemitteilung ERNA 26.04.2010
ERNA Tabelle und Grafik
Facharztvertrag für Kardiologie
AOK-Versicherte können sich ab April in den bundesweit ersten Facharztvertrag für Kardiologie einschreiben:

Pressemitteilung des Deutschen Hausärzteverbandes 25.03.2010
Hausarztzentrierte Versorgung
Artikel f. Patienten aus dem Hausarzt-Patientenmagazin 2. Quartal 2010:

Was_bedeutet_Hausarztzentrierte_Versorgung
Impfung gegen Neue Grippe
Hausärzte sind nicht Nadelöhr der Impfkampagne
'Schweinegrippe'
Hausärzteverband informiert über Impfstellen
§ 73b SGB V bleibt bestehen
Deutscher Hausärzteverband sieht sich bestätigt
KV-Vorstand und Delegierte auf Crash-Kurs
Alleingänge zum Facharzt werden weniger
Sachverständigenrat:
Ärzte brauchen mehr Zeit für Patienten und angemessene Honorare
Nichts ohne einen Hausarzt
zum 32. Deutschen Hausärztetag

Deutsches Ärzteblatt vom 02.10.09

Nichts_ohne_einen_Hausarzt
Statement zur aktuellen Situation der Hausärzte in Baden-Württemberg
anlässlich der Veranstaltung in Sindelfingen am 15.09.2009
Oettinger will harte Honorarzahlen
Schnelle Hilfe für Ärzte im Südwesten ist nicht in Sicht
Sindelfingen: Oettinger will schwarze Null beim Arzthonorar garantieren
Proteste der Ärzte im Süden - Oettinger relativiert Hilfszusage an Ärzte
Protest gegen Honorar-Reform
Ärzte-Demo in Sindelfingen
Herr Doktor kommt nicht mit dem Porsche
3100 niedergelassene Ärzte haben gestern gegen die drohenden Honorareinbußen protestiert.
Mediziner im Zorn
Ärzte streiken wegen Honorarpraxis
Mit der HzV-Ampel gegen bummelnde Krankenkassen
Der Hausärzteverband klärt die Bevölkerung über Verzögerungstaktik der Kassen bei der Umsetzung der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) auf
Dr. Frank-Dieter Braun zum Streit der Kinderärzte ums AOK-Hausarztmodell
"Hausarztvertrag mindert Bürokratie"
Deutscher Hausärzteverband ist verwundert über Verzicht auf Ulla Schmidt im SPD-Kompetenzteam

Deutscher Hausärzteverband, 06.08.2009

2009_08_06_steinmeier_kompetenzteam

KV Studie zeigt mangelnde Effizienz reiner Add-on Hausarztverträge
Landgericht Hamburg entscheidet zugunsten HÄVG Rechenzentrum AG

Pressemitteilung der HÄVG, Köln; 13.07.2009

Wettbewerbswidrige Äußerungen von KBV und Köhler untersagt:
landgericht__hamburg__entscheidet_zugunsten_der_hvg_rz_ag

Hausärzte: HzV per EDV klappt prima
Medical Tribune vom 10.07.2009

MTD_28_2009_S17_pdf
Deutscher Hausärzteverband begrüßt Initiative der Gesundheitsministerin

Deutscher Hausärzteverband, 30.06.2009

2009_06_30_gutachten_sachverstaendigenrat

Kassen blockieren Hausarztzentrierte Versorgung

Deutscher Hausärzteverband - 30.06.2009.

2009_06_30_fristverstreichung_vertraege

Hausarztvertrag mit Betriebskassen im Südwesten ist unter Dach und Fach
Mit Hausarztvertrag keine Zuzahlung mehr

Esslinger Zeitung vom 05.06.09

Mit_Hausarztvertrag_keine_Zuzahlung_mehr

Neuer Gastroenterologie-Vertrag
Facharzt.de vom 04.06.09

Neuer_GastroenterologieVertrag

Gesetzliche Erlaubnis privater Abrechnungsstellen in Sicht
Hausärzteverband startet Offensive bei Ministerin Schmidt

Ärztliche Praxis Newsletter vom 02.06.09:

Gesetzliche_Erlaubnis_privater_Abrechnungsstellen_in_Sicht
KBV kassiert Maulkorb im Datenstreit
Ärzte Zeitung Online vom 28.05.09
Protestveranstaltung am 11.03.2009 in der Stuttgarter Schleyerhalle

Über 8000 Ärzte zeigten ihren Unmut gegenüber der gemeinsamen Selbstverwaltung mit lautstarken Pfiffen, Transparenten und Zwischenrufen.

Presseerklärung zur Protestveranstaltung

Bericht in der Ärztezeitung vom 27.3.2009
Rabattmedizin für AOK-Versicherte

Stuttgarter Zeitung vom 30.05.09

AOK-Versicherte_bekommen_Rabattmedizin

Medical Tribune vom 29.05.09

Machen_Sie_das_Aut-idem-Kreuz

Hausarztvertrag gewinnt stetig an Zuspruch

Hausärztezeitung, 26.05.2009

Teilseite_Runder_Tisch 

Über 80% der Hausärzte verlieren Honorar

Medical Tribune vom 22.05.2009

Über 80% der Hausärzte verlieren Honorar

Verbände begrüßen den Einsatz …

… von Ministerpräsident Oettinger und Ministerin Stolz für die niedergelassenen Ärzte.

Pressemitteilung von MEDI und dem Deutschen Hausärzteverband Stuttgart, den 20.05.09
Hausarztpraxen bei IT-Technik up-to-date
Kooperation mit der DRV zur Nachbetreuung von Reha-Patienten

Hausärzte in Baden-Württemberg, die Mitglied im Landeshausärzteverband sind, bekommen erstmals von der Rentenversicherung Honorar für die Nachbetreuung von Reha-Patienten.
Bericht in der Ärzte Zeitung, 24.03.2009

Bund und Land beschuldigen sich gegenseitig

Stuttgarter Zeitung vom 22.01.09

20090122_Stuttgarter_Zeitung_RLV.pdf 41.83 KB

Ansturm auf den AOK-Hausarztvertrag übertrifft alle Erwartungen:

Stuttgart, 24.07.2008. - Über 1000 Hausärzte und Hausärztinnen aus Baden-Württemberg haben sich seit dem 1.7.2008 für den Hausarztvertrag mit der AOK zur Teilnahme angemeldet. „Das Interesse übertrifft unsere kühnsten Erwartungen“ sagt Berthold Dietsche, Hausärzteverbandschef in Baden-Württemberg.

Download Pressemitteilung_20080723.pdf 57.83 KB

Inhalte der Pressemappe 08.05.2008
Presse-Information: Meilenstein für die hausärztliche Versorgung
Pressespiegel Januar 2008
Was über uns und andere zu lesen war ...
Hausärzteverband verspricht Kollegen den Abschied von der Punkte-Welt
In Baden-Württemberg wollen AOK, Hausärzteverband und Medi ein neues Kapitel der Vertragspolitik aufschlagen

Stuttgart war kurz vor Weihnachten das Epizentrum eines Erdbebens in der Gesundheitspolitik. Erstmals verhandeln zwei Verbände, Hausärzteverband und Medi, mit der AOK über die komplette hausarztzentrierte Versorgung in einem Flächenland. Mit dem Zuschlag der AOK schlagen die Verbände ein neues Kapitel in der Geschichte frei verhandelbarer Verträge auf. Die KV ist außen vor.
 
"Bei den Honoraren streben wir den Status quo plus XXL an." Dr. Frank-Dieter Braun Vize-Chef des Hausärzteverbands in Baden-Württemberg
Hinzu kommt: Honoriert werden sollen die teilnehmenden Hausärzte - beide Verbände bringen im Südwesten etwa 4500 Hausärzte mit - dadurch, dass die Gesamtvergütung der KV nach einem noch auszuhandelnden Verfahren gekürzt wird.

Grundpauschale angesetzt, dann floaten die Punktwerte
Für den Hausärzteverband ist der Vertrag, der zum 1. Juli starten soll, der zentrale Hoffnungsträger, um dem "Elend des neuen EBM" zu entkommen: So werde etwa das Punktzahlgrenzvolumen in Baden-Württemberg bereits mit der Abrechnung der hausärztlichen Grundpauschale fast erreicht, berichtet Dietsche. Jede weitere Leistung werde nur noch mit floatenden Punktwerten vergütet.
Damit soll im AOK-Vertrag Schluss sein. "Es wird keine Punkte geben", kündigt der Vorstand an. Stattdessen strebe man eine "einfache pauschalierte Gebührenordnung" an. Verhandlungsbasis soll der Vorschlag des hausärztlichen Fachausschusses der KBV vom Januar 2007 sein. Der Fachausschuss hatte damals eine Berechnung vorgelegt, in der Praxismieten, Tarifverträge, Energiekosten und Abschreibungen berücksichtigt wurden. Die daraus ermittelten Gesamtkosten beliefen sich auf 276 000 Euro für eine Durchschnittspraxis bei einer angenommenen Scheinzahl von 800 Patienten. Bei unterschiedlicher Altersgewichtung errechnete der Fachausschuss eine Grundpauschale von 85 Euro im Schnitt.

Anpassung an steigende Morbidität ist noch nicht geklärt
 "Die Kollegen können ihre bisherige EDV weiter benutzen." Dr. Berthold Dietsche Chef des Hausärzteverbands in Baden-Württemberg
Beim Hausarztvertrag soll die Jahr um Jahr steigende Morbidität berücksichtigt werden, fordern Dietsche und Braun. Wie dieser Anpassungsfaktor berechnet werden soll, sei aber noch ungeklärt. Dietsche und Braun bestreiten den Vorwurf der KBV-Spitze, sie verspielten das erreichte Ziel, das die Morbidität künftig von den Kassen getragen wird. Für den Verband ist zudem entscheidend, dass im AOK-Vertrag die Lotsenfunktion des Hausarztes tatsächlich etabliert wird, um das "Facharzthopping" zu beenden.

Ausdrücklich hat die AOK in ihren Ausschreibungsbedingungen verlangt, dass die teilnehmenden Ärzte auch andere AOK-Verträge, etwa nach Paragraf 73 c SGB V (besondere ambulante Versorgung) unterstützen. Dietsche hat damit auch mit Blick auf Medi kein Problem. Medi ist fachübergreifend organisiert und drängt für seine Fachärzte auf eigene Verträge. Bei der genauen Beschreibung der Schnittstellen zwischen der haus- und der fachärztlichen Versorgung "wollen wir aber natürlich dabei sein", betont Dietsche.
Das Verhältnis zu Medi beschreibt der Vorstand als "freundliches Zweckbündnis", programmatisch gehe man nur zum Teil gleiche Wege. So habe der Hausärzteverband in Baden-Württemberg mit Korbmodellen als Vorbereitung für einen GKV-Ausstieg, wie sie bei Medi diskutiert werden, nichts im Sinn. Das gelte auch für die Diskussion, die der Hausärzteverband in Bayern aktuell dazu führt. Dietsche: "Unsere Landesverbände sind hier völlig autonom."

Viel vorgenommen haben sich die künftigen Partner bei der EDV-Ausstattung der teilnehmenden Hausärzte. Denn diese sollen nach dem Willen der AOK bei der Verordnung Preisvergleichslisten berücksichtigen. "Die Kollegen können ihre bisherige EDV benutzen", beruhigt Dietsche. Verordner sollen auf die - werbefreie - Software zugreifen, um die AOK-Informationen berücksichtigen zu können.
In Sachen EDV zerstreut Dietsche Befürchtungen, wonach die teilnehmenden Hausärzte ihre Abrechnungsdaten direkt an die AOK liefern sollen: "Der Kollege stellt seine Unterlagen der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft zur Verfügung." Diese leitet die aggregierten Daten an die AOK weiter. Dietsche: "Nichts anderes macht auch die KV."

"Ein Angriff auf das KV-System"
Die Ausschreibung der AOK hat bei der KBV die Alarmglocken schrillen lassen. KBV-Chef Dr. Andras Köhler warnte in der Vertreterversammlung der KBV am 7. Dezember vor Fehlentwicklungen:

  • "Der angeblich maßgeschneiderte Vertrag ist in Wirklichkeit eine Zwangsjacke."
  • "Die Ausschreibung hat den Charakter eines Angriffs auf das KV-System."
  • "Therapiefreiheit und individuelle Behandlung sind passé."
  • "Ärzte begeben sich in eine direkte Abhängigkeit einer Kasse."
  • "Honoraranpassungen werden durch eine zementierte Pauschale ausgeschaltet."

 

DOKUMENTATION
Was die AOK von Ärzten fordert

Die AOK macht ihren Partnern in der Ausschreibung unter anderem folgende Vorgaben:

  • Nutzung einer online-fähigen EDV (ab Windows 2000) und Anbindung über ISDN oder DSL zur Steuerung von Abrechnungs-, Verordnungs- und Informationsprozessen.
  • Elektronische Abrechnung der Leistungen gegenüber der AOK.
  • Führen einer elektronischen Patientenakte.
  • Aktive Umsetzung von DMP.
  • Unterstützung von Verträgen der AOK Baden-Württemberg zur besonderen ambulanten Versorgung und der Integrierten Versorgung.
  • Berücksichtigung von Preisvergleichslisten.
  • Sprechstundenangebot werktäglich (außer Samstag) und mindestens eine Abendsprechstunde pro Woche.
  • •Enge Zusammenarbeit mit der AOK zur Nutzung derer Präventionsangebote und Beratungsleistungen.

 

Hausärzteverband arbeitet an einer neuen Welt im GKV-System
Ärzte Zeitung, 21.01.2008
Erstmals wird mit dem Vertrag, der zum 1. Juli starten soll, die Hausarztversorgung außerhalb des KV-Systems organisiert. "Das ist ein Experiment", gibt Landesverbandschef Dr. Berthold Dietsche im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" zu. Das Ziel heißt für Verbandsvize Dr. Frank-Dieter Braun: "Endlich angemessene Honorare und keine Punkte mehr." De facto handele es sich um einen Ausstieg im GKV-System. Teilnehmende Ärzte würden mit Orientierungspunktwerten oder dem Gesundheitsfonds nichts mehr zu tun haben, so der Verband.

Im Mittelpunkt der Verhandlungen mit der AOK wird für den Hausärzteverband eine "einfache pauschalierte Gebührenordnung" stehen. Orientieren wollen sich Dietsche und Braun am Vorschlag des Fachausschusses für die hausärztliche Versorgung der KBV: Das Gremium hatte 85 Euro pro Quartal als Ziel formuliert.

Die Abrechnung der Leistungsdaten beim AOK-Vertrag werde über die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft (HÄVG) laufen. Über die nötige Infrastruktur bei der Abrechnung verfüge die HÄVG bereits.

Die Krankenkasse werde nur die aggregierten Abrechnungsdaten erhalten. Auch bei der EDV-Ausrüstung, die die AOK fordert, zeigt sich der Hausärzteverband unbesorgt. Nötig für die Abrechnung sei nur ein Modul, das in die Praxissoftware integriert werde.

Die Vertragslaufzeit soll mit fünf Jahren sehr lang sein, so der Verband. Er hat die Latte für sich hoch gelegt: "Wir versprechen unseren Mitgliedern Zukunftssicherung."